Schmerikon gewinnt erstes Heimspiel in der Rückrunde

Der FC Schmerikon holt sich dank einem 1:0-Sieg über den FC Landquart-Herrschaft die Leaderposition zurück; dies weil der FC Vaduz II auswärts in Sargans nicht über ein Unentschieden (1:1) hinaus gekommen ist.

Das Spiel in Schmerikon startete sehr verhalten und beide Teams tasteten sich erst vorsichtig ab, Ziel war es in erster Linie keinen Gegentreffer hinnehmen zu müssen. Somit vergingen die ersten 30 Minuten ohne zwingende Torchance. Der FC Landquart konnte sich in der 35. Minute die erste Torchance gutschreiben lassen. Nach einer Unachtsamkeit in der Schmerkner Abwehr überlobten die Gäste Torhüter Siracusa, der Stürmer von Landquart traf jedoch nur das Aluminium. Glück für den FC Schmerikon, der das 0:0 in die Pause retten konnte. Auch die zweite Halbzeit spielte sich meist im Mittelfeld ab. Zwar waren die beiden Teams jetzt mehr bestrebt ein Tor zu erzielen als noch in der ersten Halbzeit, dies gelang aber nicht wunschgemäss. Dennoch setzte sich der eingewechselte Mentor Gojani gegen zwei Gegenspieler durch und lief Richtung Tor, sein Abschluss landete aber am Aussennetz. Die Gäste erhöhten den Druck und auch sie kamen zu guten Abschlussmöglichkeiten, konnten aber ebenfalls keine dieser verwerten. Das Spiel hätte zu diesem Zeitpunkt in beide Richtungen kippen können. In der 90. Minute setzte sich wiederum Mentor Gojani gegen zwei Gegner durch. Seinen Abschluss konnte Landquarts Schlussmann Colombo zwar noch abwehren, doch der Ball landete erneut in den Beinen von Gojani, der die zweite Möglichkeit beim Schopf ergriff und zum 1:0-Endresultat einschob. Die Schmerkner waren erleichtert. Dennoch galt es sich wieder zu konzentrieren und die Führung über die Zeit zu bringen. Der FC Landquart warf alles nach vorne um noch den Ausgleichstreffer zu erzielen. Die Gäste kamen auch zu Chancen, aber es schaute nichts Zählbares heraus. Mit Glück konnte die Seebuben den zweiten Sieg der Rückrunde verbuchen und grüssen als neuer Leader von der Tabellenspitze. Am kommenden Samstag kommt es zum heissen Duell zwischen dem FC Schmerikon und dem FC Vaduz II, welcher sich in der Rangliste nur einen Punkt hinter den Seebuben befindet.

3.Liga:

Schmerikon – Landquart 1:0 (0:0)

Tore: 90. Gojani Mentor (1:0)

Schmerikon: Siracusa; Gasser, Mirco Dello Stritto, Helbling, Roman Duschen; Federspiel, Tschirky, Misirli, Kabashi (82. Lardo); Sahin (86. Eichmann), Andreic (61. Mentor Gojani).

Landquart: Colombo; Marcel Fausch, Guler, Mittner, Weber (66. Roman Fausch 2); Kolp, Maurer, Martin, Oswald (56. Fontana); Tadic (53. Mutapcija), Roman Fausch 1.

Bemerkungen:

Verwarnungen: 84. Mentor Gojani (Foul).

Schmerikon ohne Arena, Brullo, Moreno Dello Stritto, Pehlivan, Fernandes, Patrick Duschen (alle verletzt), Kristjan Gojani (nicht spielberechtigt).

Zuschauer: 100

Landquart zu Gast beim FC Schmerikon

Am kommenden Samstag spielt der FC Schmerikon zu Hause gegen den FC Landquart-Herrschaft. Der FC Schmerikon konnte am letzten Sonntag mit einem Sieg, in einem hart umkämpften Derby gegen den FC Uznach, seinen Rückrundenstart positiv gestalten. Die Gäste aus Landquart konnten ebenfalls das erste Spiel gegen Chur United mit 2:0 für sich entscheiden. Dennoch liegen sie mit 14 Punkten weit abgeschlagen von den zweitplatzierten Seebuben, die diese Partie klar als Favorit in Angriff nehmen. Mit einem Sieg wahrt man den Anschluss an die Tabellenspitze und lauert darauf, dass der Leader FC Vaduz 2 patzt, um wieder die Spitzenposition einnehmen zu können. Fraglich sind die Einsätze von Pehlivan, Fernandes und Duschen, welche alle angeschlagen sind. Verzichten muss der FC Schmerikon in diesem Spiel definitiv auf den verletzten Sylejmani, auf Kristjan Gojani, welcher noch nicht spielberechtigt ist, sowie auf die langzeitverletzten Spieler Arena, Brullo und Moreno Dello Stritto. Hingegen wird der bis vor kurzem abwesende Eichmann wieder mitmischen können.

3.Liga: Schmerikon – Landquart

Samstag 17.00, Allmeind.

Schmerkner Treffer in der Schlussphase entscheidet Derby

fcu-fcs 060414Vor einer bemerkenswerten Kulisse empfing der FC Uznach den FC Schmerikon zum Derby an der Benknerstrasse. Dieses zweite Aufeinandertreffen wurde seit längerem von beiden Seiten mit Spannung erwartet und sorgte bereits im Vorfeld für viel Gesprächsstoff. Aufgrund von gewichtigen Absenzen war Schmerikon nicht in der Lage das Spieldiktat entsprechend ihrer Tabellenplatzierung zu übernehmen. Viel eher war Uznach die Mannschaft, welche die Spielgestaltung auf eigenem Terrain übernahm und erste Möglichkeiten erzwang. Krebs Schuss aus aussichtsreicher Position nach einem Abpraller landete aber vorerst noch direkt in den Händen von Siracusa. Für den FCU war es ein Zeichen, dass an diesem Sonntagnachmittag der Erfolg greifbar sein konnte, während auf der Gegenseite die "Seebueben" nun gewarnt waren, auch spätestens als Hefti sich mit einem Solo durch die gesamte Hintermannschaft des Gegners durchtanken konnte und ihm nur noch die Kraft fehlte für einen gezielten Abschluss. Der FCS ihrerseits hatte die gefährlichsten Szenen mit weiten Bällen in die Spitze, wo die schnellen und technisch versierten Stürmer lauerten. Denen stand aber über weite Teile des Spiels eine solide Abwehr entgegen, welche die einzelnen Angriffe stetig zu entschärften vermochte. Bis zehn Minuten vor der Halbzeit kontrollierte der FCU das Geschehen weiter, ehe das Team plötzlich Unruhe übermannte aufgrund einzelner Unkonzentriertheiten. Das Gästeteam spürte diese schwachen Minuten seines Gegners und agierte kurzzeitig sehr aufsässig, doch konnte kein Nutzen daraus gezogen werden, weil die daraus entstandenen Abschlüsse noch zu wenig Druck aufwiesen.

Nach dem Seitenwechsel konnten die Uzner das Geschehen wieder an sich ziehen, doch scheiterte man weiterhin an der eigenen Zielgenauigkeit. Fast wären die Uzner nach einer vergebenen Eckballmöglichkeit, welche auf der Linie noch von einem Schmerkner abgewehrt werden konnte, wieder klassisch ausgekontert worden. Nach einem schnellen Gegenangriff stand Sahin plötzlich alleine vor Salzani und schob den Ball am Torhüter vorbei. Doch das Uzner Glück leitete das Leder an den Aussenpfosten. Nun war jedoch allen Beteiligten klar, dass die Partie noch in keiner Weise ohne einen Sieger enden musste und die Gunst noch auf beide Seiten fallen konnte. Der Einsatzwille stieg dadurch noch einmal zusehends. Neben dem, dass nun mit viel Herz um jeden Meter gefeilscht wurde, entwickelte sich ein attraktives hin und her, bei dem speziell die Uznacher Offensive sich nochmals aufbäumte und aussichtsreiche Strafraumszenen erkämpfte. Dabei verzweifelte jedoch manch ein Fan an der Auswertung dieser Chancen und dem fehlenden Quäntchen Glück vor dem Tor. Stellvertretend scheiterte Kamer erst mit seinem Innenristschuss übers Tor, dann verpasste Elezi alleine vor Torwart Siracusa, als dieser seien satten Schuss aus 12 Meter mit vollem Einsatz parierte. So floskelhaft manch ein Fussballerspruch auch ist, desto bitterer ist seine Wahrheit. Sieben Minuten vor Schluss durfte der FCU einmal mehr einen solchen zu spüren bekommen: „Wer sie vorne nicht macht, kriegt sie hinten rein.“ Nach einem weiten Freistoss von der Seite liessen die Uzner den eingewechselten Lardo einen bereits in Sicherheit hinter der Grundlinie geglaubten Ball quer vors Tor köpfen. Trotz versuchter Rettungstat von Hässig vor den anbrausenden Schmerkner Stürmern, fand das Runde den Weg via dem Kopf des Verteidigers ins Eckige zum 0:1. Mit der Wut des Rückstandes im Bauch suchten die Uzner nochmals den Ausgleich, doch reichte die Zeit nicht mehr um die Antwort in Form eines Treffers zu geben. So durfte sich der FCS mit dem herbeigesehnten Schlusspfiff auch im zweiten Duell der Saison als knapper Sieger dieses Prestigederbys feiern lassen und als schöner Nebeneffekt dürfen deren Anhänger auch weiter von den Aufstiegschancen träumen. Für die Uzner gilt allerdings erneut, die positive Darbietung als Ansporn für die nächsten Wochen zu nutzen, um die Motivation zu halten und auch bewusst an der Chancenauswertung zu arbeiten.

3. Liga FC Uznach - FC Schmerikon 0:1 (0:0)

Benknerstrasse Uznach, 450 Zuschauer; SR: Simeon.

Tore: 83. Hässig (ET) 0:1.

Uznach: Salzani; Fritschi Jan, Hässig, Blöchlinger, Buser; Elezi (72. Hinder), Hefti, Krebs, Fritschi Marc (76. Vigini); Halimi, Marty (55. Kamer).

Schmerikon: Siracusa; Duschen, Dello Stritto Mirco, Helbling, Gasser; Fernandes (45. Sahin), Misirli, Tschirky, Federspiel (81. Lardo), Gojani Mentor (68. Andreic), Kabashi.

Bemerkungen: Uznach ohne Mack (ohne Einsatz), Abdi, Aranda Bucher ( verletzt), Ameti (2. Mannschaft) und Carruolo (Ausland); Schmerikon ohne Arena, Brullo, Dello Stritto Moreno, Suleymani, Phelivan (alle verletzt), Eichmann (Ferien) und Gojani Kristjan (nicht spielberechtigt); Verwarnungen: 65. Helbling, 73. Duschen (beide Foulspiel), 85. Kabashi (Unsportlichkeit) 90. + 3 Halimi (Foulspiel); 65. Sahin trifft den Aussenpfosten.

Das Derby zum Rückrundenstart

Brisanter könnte es kaum sein. Denn die Seebuben reisen am Sonntag, 16.00 Uhr für das erste Spiel der Rückrunde nach Uznach. Die Vorfreude auf das erste Kräftemessen im Jahr 2014 bei den Spielern ist gross. Trainer Giannitrapani empfindet es jedoch als ungünstig die Saison mit dem Derby in Uznach zu beginnen.

„Die Mannschaft muss so oder so vom ersten Spiel an bereit sein, hätte mir aber dennoch lieber alles andere als den Klassiker zum Start gewünscht“.

Dies nicht nur weil die Uznacher am vergangen Wochenende Ihr „Auftaktspiel“ (Nachtragspiel gegen Thusis-Casis) verloren haben und bestimmt eine Reaktion zeigen wollen, sondern plangen Giacomo Giannitrapani und Timo Milano auch diverse Verletzungssorgen.
Wie bereits bekannt, fallen im Team gleich drei Spieler längerfristig aus (Remo Arena, Nico Brullo und Moreno Dello Stritto) allesamt mit Kreuzbandrissen.Mit Ardit Syleimani (verletzt), Dave Eichmann (Ausland Aufenthalt) und Kristjan Gojani (noch nicht Spielberechtigt) werden weitere drei Akteure fehlen.

Optimismus bei Giannitrapani

„Ich bin mir sicher, dass ich trotz allem eine schlagfertige, physisch starke und hungrige Mannschaft auf den Platz schicken kann. Ein Derby hat seine eigenen Regeln, ich weiss dass ich keinen auf dieses Spiel motivieren muss.“

Die Seebuben freuen sich auf deine Unterstützung!!!

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