Unentschieden für die Seebuben

Der FC Schmerikon erspielte sich auswärts in Flawil ein 1:1 und teilen sich somit die Punkte. Das Spiel war ein offener Schlagabtausch auf beiden Seiten, wobei beide Seiten die Chance hatten das Spiel für sich zu entscheiden.

Die Anfangsphase begann nicht optimal für die Seebuben. Nach nur neun Minuten lagen die Seebuben schon mit 1:0 in Rückstand. Die Flawiler spielten aggressiv und machten schon früh Druck, sodass die Schmerkner Mühe hatten die Situation zu kontrollieren. So nutzte der FC Flawil diese Unachtsamkeit und erspielte sich die Führung. Die Schmerkner kamen aber danach immer besser ins Spiel und konnten sich so einige Spielzüge generieren, die aber im Abschluss nicht ausgenutzt wurde. Tschirky hatte ein Missverständnis in der Flawiler Abwehr bemerkt und war als erster am Ball, jedoch war auch der Torhüter hinausgeeilt und konnte den Schuss im letzten Moment blockieren. Kurz vor der Pause waren aber die Seebuben für Ihre Bemühungen belohnt und konnten durch Vigini den Ausgleichstreffer erzielen. Durch ein Musterzuspiel von Mandra wurde Vigini lanciert, der somit auf der linken Seite freie Bahn hatte und mit einem satten Schuss ins rechte Eck dem Torhüter keine Chance liess.

Die zweite Halbzeit war ein offener Schlagabtausch auf beiden Seiten. Der FC Flawil machte wieder sehr früh Druck und konnte sich rechts durchsetzen, wobei in dieser Aktion Dinis auch ausgespielt wurde und der Schuss von U. Pehlivan auf der Linie geklärt wurde. Die Seebuben hatten praktisch gleiche Situationen auf der anderen Seite beim Flawiler Tor. Immer wieder kamen die Schmerkner durch Standards gefährlich, wobei der Ball jeweils immer wieder in letzter Sekunde durch einen Gegenspieler geklärt wurde. Kaum wurden die Aktionen fertig gespielt waren wieder die Flawiler mit ihrem Angriff dran, scheiterten jedoch immer wieder an der soliden Defensive und einem überragenden Dinis, der praktisch jeden Schuss hielt. Die beste Chance hatte Polat, als dieser der Defensive von Flawil entwischte aber im Duell mit dem gegnerischen Torhüter scheiterte. So trennte sich der FC Flawil und der FC Schmerikon mit einem Punkt, wobei beide Mannschaften ihr Bestes gaben und schlussendlich ein gerechtes Resultat für beide Seiten gab.

 

Telegramm:

Meisterschaft 3. Liga / Gruppe 4

FC Flawil – FC Schmerikon 1:1 (1:1)

Schützenwiese Flawil – Platz 1

100 Zuschauer

Torschützen: 9. Gibanica (1:0), 41. Vigini (1:1)

FC Schmerikon: Dinis, Dhokhar, U. Pehlivan, Fehr, Gasser, Komani, Mandra, O. Pehlivan, Vigini, Tschirky, Polat

Eingewechselt: Mandra, Haindler, Karabela

Ohne Einsatz: Ameti, Sivagnanam, Misirli

Abwesend: Lindemann, Lardo, Kabashi (alle verletzt)

FC Flawil: Nikollaj, Bruggmann, Brunner, Graf, Imper, Edipi, Gibanica, Metzger, Curaba, Khangsar, Stäbler

(Freies Einwechseln)

Verwarnungen: 12. Fehr, 24. Vigini, 25. Mandra (Gelb)

Bemerkungen: 75. Pfostenschuss (Vigini), 89. Lattenschuss (Flawil)

Souveräner Sieg der Schmerkner

Im zweitletzten Heimspiel der Hinrunde lies das Heimteam aus Schmerikon nichts anbrennen und gewinnt verdient mit 4:0. Über weite Strecke des Spiels lies man dem Gast aus Tobel nicht viel zu. Am Ende war es ein verdienter Sieg auch in der Höhe des Resultats.

Den Seebuben gelang im Gegensatz zur letzten Woche ein Start nach Mass. Schon von Beginn weg drückten die Schmerkner aufs Gaspedal und zwangen dem Gegner ihr Spiel auf. Bereits nach fünf gespielten Minuten war es O. Pehlivan der nach einem Eckball von Tschirky am höchsten Sprang und den Ball an den Pfosten setzte. Pech für die Schmerkner. In der 10. Minute machte es Vigini besser, als er sich über die linke Seite durchsetzte und danach auch noch den Torwart umspielte und zur 1:0 Führung einschob. Die Führung der Schmerkner änderte nichts am Spielverlauf, denn die Schmerkner hatten weiterhin mehr Ballbesitz und spielten weiter munter nach vorne. Nach 23. gespielten Minuten lancierte Vigini Sahin mit einem mustergültigen Zuspiel. Dieser lief alleine auf den gegnerischen Torwart zu und nutzte diese Chance eiskalt aus. Daraufhin verlor das Spiel ein bisschen an Tempo und nach und nach hatte auch der Gast aus Tobel die ein oder andere gute Gelegenheit. Dinis parierte jedoch zweimal glänzend und hielt die null für die Seebuben fest. Somit ging es mit einem verdienten 2:0 in die Pause.

Das Fanionteam des FC Schmerikon kam erneut gut aus der Pause und versuchte an der Leistung der ersten Hälfte anzuknüpfen. Dies gelang nicht schlecht, jedoch verpasste man es den Deckel auf die Partie zu machen. Dadurch blieb das Match weiterhin offen. Der FC Tobel hatte in der 60. Minute die grösste Möglichkeit den Anschlusstreffer zu erzielen. Doch vor dem Tor auf Höhe Elfmeterpunkt traf der gegnerische Stürmer den Ball nicht und lies die super Ausgleichmöglichkeit aus. Den Schmerkner gelang es in der 69. Minute die Partie vorzeitig für sich zu entscheiden. Nach einem Angriff über mehrere Stationen war es Mandra der Tschirky anspielte und dieser wiederum bediente Vigini, der den Ball ins lange Eck schlenzte. In der 81. Minute setzten die Seebuben noch einen drauf und erhöhten auf 4:0. Peduto lief durch bis zur Grundlinie und flankte punktgenau auf Haindler, der den Ball perfekt ins lange Eck köpfte. Es war der erste Treffer für das Eigengewächs im Dienste der ersten Mannschaft und auch der 4:0 Endstand.

 

Meisterschaft:

FC Schmerikon – FC Tobel-Affeltrangen

4:0 (2:0)

60 Zuschauer.

Tore: 10. Vigini, 23. Sahin, 69. Vigini, 81. Haindler

Schmerikon: Dinis; Peduto, U. Pehlivan, Fehr, Dhokhar; Sahin, O. Pehlivan, Mandra, Vigini, Tschirky; Polat

Eingewechselt: Gasser, Haindler, Komani

Verwarnungen: keine

Punkteteilung in letzter Sekunde

Nach zwei erfolgreichen Partien trennt sich der FC Schmerikon gegen den derzeitigen Leader FC Wattwil Bunt mit einem 2:2. Obwohl die Schmerkner kurz vor Spielende auf 2:1 durch Vigini erhöhten, setzte Wattwil Bunt nach und traf mittels eines umstrittenen Foulelfmeters in letzter Sekunde.

Die Seebuben waren zu Beginn der Partie noch nicht voll bei der Sache, womit die Wattwiler gut in die Partie starteten und den Ball in den eigenen Reihen hielten. So konnten sie auch einen Angriff über rechts starten, wobei ihr Angreifer im Strafraum von Peduto nicht regelkonform gestoppt wird und daraus ein Penalty resultierte. Die Einladung liess sich Wattwil nicht nehmen und verwandelte den Elfmeter zur 1:0 Führung. Dies war wie ein Weckruf für die Schmerkner und man versuchte mehr fürs Spiel zumachen. So konnten immer wieder gefährliche Angriffe über Haindler generiert werden, wobei der Abschluss nicht konsequent durchgeführt wurde. Kurz vor der Pause nach einer weiteren Flanke kam Polat zum Kopfball und wurde unsanft vom Torhüter gestoppt, wobei der Schiedsrichter auf Elfmeter entschied. Tschirky verwandelte den Elfmeter souverän und die Partie war wieder ausgeglichen.

In der zweiten Halbzeit wurde weiter gekämpft und Schmerikon versuchte, die Oberhand zu gewinnen. Jedoch scheiterten diese immer wieder an der Wattwiler Defensive. Wattwil war zwischendurch im Mittelfeld kompakter, kamen aber nicht wirklich gefährlich vor das Tor, da die Schmerkner Defensive auch gut stand. So wurde viel im Mittelfeld gearbeitet, wobei die Schmerkner Mühe hatten, aus den eroberten Bällen fruchtbare Angriffe zu starten. Die Bemühungen zahlten sich aber in der 86. Minute aus, als Vigini durch einen Eckball am höchsten Sprang und zum 1:2 erhöhte. Schmerikon setzte danach alles daran diese Führung zu behalten, doch Wattwil gab nicht auf und schmiss alles nach vorne. So wurde die letzte Flanke von Wattwil Schmerikon zum Verhängnis. Der geflankte Ball landete im Out wobei aber Lindemann vom gegnerischen Angreifer angesprungen wird und beide zu Boden fallen. Zum Unverständnis der Schmerkner entschied der Unparteiische bei dieser Aktion auf Elfmeter und so konnte Wattwil in letzter Sekunde den Spielstand auf 2:2 verkürzen und das Spiel wurde danach unmittelbar beendet.

 

Telegramm:

Meisterschaft 3. Liga / Gruppe 4

FC Wattwil Bunt – FC Schmerikon 2:2 (1:1)

Wattwil –Platz 1

50 Zuschauer

Torschützen: 11. Ilcitay (1:0), 36. Tschirky (1:1), 86. Vigini (1:2), 93. Schneider (2:2)

FC Schmerikon: Dinis, Dhokhar, Lindemann, Fehr, Peduto, Haindler, Komani, O. Pehlivan, Vigini, Tschirky, Polat

Eingewechselt: Mandra, Sahin

Ohne Einsatz: Vitacca, Dello Stritto, Misirli

Abwesend: U. Pehlivan (Militär), Gasser (krank), Lardo (verletzt)

FC Wattwil Bunt: Nägeli, Mladenovic, Bollhalder, Zöllig, Schneider, Fernandez, Bechtiger, Ilcitay, Özdemir, Büsser, Redzic

(Freies Einwechseln)

Verwarnungen: 10. Peduto, 76. Lindemann, 86. Vigini (Gelb)

Bemerkungen: -

Schmerikon bezwingt den Leader

Den Schmerknern gelingt am Samstagnachmittag ein durch und durch gelungener Auftritt. Gegen den Leader aus Zuzwil war man über weite Strecke des Spiels überlegen. Diese Überlegenheit resultierte in einem 3:2 Sieg für die Seebuben.

Das Fanionteam des FC Schmerikon war von Beginn weg aufsässig und spielte zielstrebig nach vorne, womit der FC Zuzwil seine Mühe bekundete. Aus dieser Überlegenheit erspielten sich die Schmerkner die ersten Torchancen. Schon in der 8. Minute wurde der starke Beginn der Schmerkner mit einem Tor belohnt. Nach einem Freistoss von Tschirky auf den zweiten Pfosten getreten, lag der Ball plötzlich im Tor. Obwohl niemand mehr am Ball war, genügte die unübersichtliche Situation, um den Torwart zu irritieren. Die Freude der Schmerkner weilte jedoch nur kurz. Denn schon eine Minute nach dem Führungstreffer kassierten die Seebuben den Ausgleichstreffer. Nach einer Flanke von der rechten Seite wurde der Ball vom zweiten Pfosten in die Mitte geköpft, dort stand der gegnerische Stürmer völlig frei und schob den Ball nur noch ein. Trotz des schnellen Ausgleichstreffers liessen sich die Schmerkner nicht beirren und hielten an ihrem Spielplan fest. Schon in der 16. Minute war es erneut Tschirky, der sich in die Torschützenliste eintrug. Nach einem Zuspiel von O. Pehlivan fasste sich Tschirky aus 20 Metern ein Herz und versenkte den Ball in der unter linken Ecke. Danach kam der Leader aus Zuzwil besser ins Spiel, doch die Schmerkner Defensive präsentierte sich einmal mehr als schwer zu knacken. Die Seebuben ihrerseits hätten die Führung noch weiter ausbauen können, wenn sie gewisse Situationen noch konsequenter zu Ende gespielt hätten. Somit stand es zur Pause weiterhin 2:1 für das Heimteam aus Schmerikon.

Der Beginn der zweiten Hälfte gestaltete sich ähnlich wie die erste Hälfte. Die Schmerkner kamen besser aus der Kabine und versuchten ihre Führung auszubauen. Dies gelang ihnen durch Vigini in der 58. Minute. Nach einer Flanke von der rechten Seite stand Vigini auf dem zweiten Pfosten ganz alleine und musste nur noch einköpfen, erst scheiterte er noch an der Latte, den Abpraller verwandelte er aber spektakulär per Rückzieher. Nachdem 3:1 kam der FC Zuzwil nach und nach besser ins Spiel und übernahmen das Spieldiktat. Lange liessen die Schmerkner nichts anbrennen, doch in der 69. Minute mussten sie den Anschlusstreffer hinnehmen. In der 80. Minute hätte Tschirky den Sack zumachen können, als er seinen Lauf von hinter der Mittellinie startete und mehrere Gegenspieler übersprintete bis er alleine vor dem Torwart auftauchte. Jedoch haute er den Ball dann aus fünf Metern über den Kasten. Somit mussten die Seebuben und das Heimpublikum bis zum Schluss zittern. Zu ihrem Glück blieb es bis zum Schluss beim 3:2. Die Schmerkner haben sich durch die geschlossene Mannschaftsleistung den Sieg verdient und stehen nun zwei Punkte hinter dem Erstplatzierten.

 

Telegramm:

3. Liga

FC Schmerikon – FC Zuzwil 3:2 (2:1)

Allmeind – 50 Zuschauer

Torschützen: 8., 16. Tschirky, 9. Gähwiler, 58. Vigini, 69. Roth

FC Schmerikon: Dinis; Gasser, Lindemann, Fehr, Peduto; Dello Stritto, Mandra, O. Pehlivan, Vigini; Tschirky, Polat

Eingewechselt: U. Pehlivan, Haindler, Komani

Ohne Einsatz: Vitacca

Gelbe Karte: 71. Komani

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