Verdienter Sieg der Seebuben

Schmerikon war die dominante Mannschaft am Samstag Nachmittag in Necker. Sie waren über weite Strecke spielbestimmend und erarbeiteten sich eine Vielzahl von Torchancen. Diese Überlegenheit resultierte in einem 1:3 Erfolg.

Die Seebuben hatten von Beginn weg mehr Ballbesitz und versuchten Torchancen zu kreieren. Die erste gefährliche Situation resultierte nach einem Standard. Die Gastgeber brachten nach einem Eckball den Ball nicht weg, da war es Kabashi der am schnellsten reagierte und zur 0:1 Führung einschoss. Kurze Zeit später gelang es den Schmerkner noch einen drauf zu setzen. Gojani wurde im Strafraum zu Fall gebracht. Den anschliessenden Penalty verwertete Pehlivan souverän. Der FC Degersheim tat sich sichtlich schwer mit den aufsässigen Schmerknern.

Den Start in die zweite Halbzeit hatten sich die Spieler des FC Schmerikons sicherlich anders vorgestellt. Schon nach dem ersten vorgetragenen Angriff musste Dinis den Ball aus dem Netz holen. Somit war das Spiel wieder offen und Degersheim kam besser ins Spiel. In dieser Phase stand das Spiel auf der Kippe. Jedoch konnte das Heimteam die kurze Verunsicherung der Seebuben nicht ausnützen. Als die Schmerkner den Tritt ins Spiel wieder fanden, liessen die Torchancen nicht lange auf sich warten. Den Schmerkner gelang es allerdings nicht die Vorentscheidung zu erzielen. In der 66. Minute vollendete Vigini eiskalt nach einem Zuspiel von Gojani. Nach dem 1:3 hatten die Schmerkner noch mehrere Möglichkeiten das Score zu erhöhen. Diese wurden allerdings fahrlässig ausgelassen. Somit stand es nach 90 Minuten 1:3 und die Schmerkner stehen in der Rückrunde mit sieben von neun möglichen Punkten da.


3.Liga:
FC Neckertal-Degersheim – FC Schmerikon
1:3 (0:2)
50 Zuschauer.

Tore: 19. Kabashi, 29. Pehlivan, 66. Vigini

Schmerikon: Dinis; Gasser, Caduff, Duschen; Markaj, Tschirky, O. Pehlivan, Peduto (88. Sivagnanam), Gojani; Kabashi (68. U. Pehlivan), Vigini (78. Misirli)

Schmerikon ohne Lindenmann, Grifa, Lardo, Dello Stritto, Bucher (alle verletzt), Miljc (nicht im Aufgebot)

Verwarnungen: 57. O. Pehlivan

Punkteteilung im Derby

Im taktisch geprägten Derby auf der Allmeind konnte kein Sieger ermittelt werden. Denn weder dem FC Eschenbach noch dem FC Schmerikon gelang es eine der wenigen Torchancen zu nützen. Somit stand es nach 90 intensiven Minuten 0:0.


Die Partie zwischen dem Leader aus Eschenbach und dem Heimteam aus Schmerikon begann sehr zögerlich. Man merkte von Beginn weg, dass keines der beiden Teams den ersten Fehler machen wollte. Der FC Eschenbach war in der Startphase defensiv aufgestellt und überlies den Seebuben das Spielgeschehen. Den Schmerknern gelang es mehrere Halbchancen zu kreieren, welche jedoch nicht genutzt werden konnten. Nach 30 gespielten Minuten fanden die Eschenbacher nach und nach besser ins Spiel und es gelang ihnen vereinzelt zum Torabschluss zu gelangen. Die grösste Gefahr bestand für Dinis als Helbling einen Freistoss aus 20 Metern an den Pfosten hämmerte. Kurz vor der Pause war es erneut Helbling der im Mittelpunkt stand, als ein erzieltes Tor aufgrund eines Abseits nicht gegeben wurde. Somit stand es nach einer ausgeglichenen Halbzeit 0:0.

Der FC Eschenbach war nach der Pause präsenter als das Heimteam aus Schmerikon. Die Schmerkner standen defensiv gut und es gelang ihnen mehrheitlich die Eschenbacher in Schach zu halten. Ab der 70. Minute kippte das Spiel und die Seebuben kamen wieder besser ins Spiel. Nach einer Ecke stieg Lindenmann am höchsten und zwang Schmucki zu einer Glanzparade. Erneut nach einem Standard beförderte Gojani den Ball ins Tor. Jedoch entschied der Schiedsrichter wie schon in der ersten Halbzeit auf Abseits. Für den letzten Aufreger des Spiels sorgte Tschirky als er aus 40 Metern versuchte Schmucki zu bezwingen. Der Ball landete aber knapp über dem Tor. Nach Spielschluss kann von einem gerechten Unentschieden die Rede.

Telegramm:
3. Liga
FC Schmerikon – FC Eschenbach 0:0
Allmeind – 200 Zuschauer

Torschützen: -

FC Schmerikon: Dinis; U. Pehlivan (78. Kabashi), Lindenmann, Duschen; Caduff (67. Misirli), Gasser, O. Pehlivan, Tschirky, Markaj; Gojani, Vigini

FC Eschenbach: Schmucki; Gähwiler, Federspiel, Dürst, Steiner; S. Meier (88. Bollinger), Fernandes (77. Grob), Bühler, Helbling, D. Meier; Müller (90. Elmer)

Schmerikon startet mit drei Punkten in die Rückrunde

Der FC Schmerikon konnte sich im ersten Heimspiel der Rückrunde erfolgreich mit 3:1 gegen den SC Aadorf durchsetzen. Die Seebuben waren die spielbestimmende Mannschaft und konnten somit die ersten drei Punkte in der Rückrunde einfahren.

 

Die Partie startete von der ersten Sekunde an vielversprechend und beide Mannschaften wollten das Spiel kontrollieren, wobei dem FC Schmerikon dies besser gelang und somit das Spiel machen konnte. Dementsprechend konnte der FC Schmerikon früh den ersten Treffer erzielen und ging durch Gojani 1:0 in Führung, der aus 30 Metern mit einem satten Schuss über den Torwart das Netz trifft. Die Seebuben machten weiter Druck und drängten den SC Aadorf immer weiter nach hinten, wobei dies sich kurz vor der Pause auszahlte. Tschirky verwandelte einen schön getretenen Freistoss aus ca. 20 Metern direkt ins lange Eck und erhöhte somit zum 2:0. Die Seebuben gingen somit verdient mit einem 2:0 in die Pause.

Der SC Aadorf zeigte dann in der zweiten Hälfte der Partie eine Reaktion und konnte immer mehr Druck auf die Seebuben ausüben, wobei die Defensive der Seebuben ohne grosse Probleme standhielt. Durch die offensiv orientieren Aadorfer konnten die Seebuben einen schnellen Angriff über Gojani starten, welcher den Verteidiger ohne Mühe aussteigen lies und mit einem schönen Schlenzer gekonnt zum 3:0 einschob. Aadorf konnte in den letzten Spielminuten noch den Ehrentreffer erzielen. Ammann konnte aus gut 20 Metern mit einem Schuss ins hohe Eck den Torhüter Kabashi bezwingen, wobei der Schuss unhaltbar war. Die Partie endete anschliessend 3:1 für den FC Schmerikon und macht somit einen weiteren Schritt nach vorne in der Tabelle.

 

Telegramm:

3. Liga

FC Schmerikon – SC Aadorf 3:1 (2:0)

Allmeind – 100 Zuschauer

Torschützen: 21. Gojani (1:0), 35. Tschirky (2:0), 78. Gojani (3:0), 90. Ammann (3:1)

FC Schmerikon: Kabashi, Gasser, Lindenmann, Duschen, Caduff (69. Misirli), O. Pehlivan, Tschirky, Markaj (79. U. Pehlivan), Dello Stritto, Gojani (89. Grifa), Vigini

SC Aadorf: Bitzer A., Schreiber (69. Ebneter), Bannwart, Bitzer P., Gianforte, Ziegler, Christen (66. Holenstein), Meier (76. Fischbacher), Ammann, Luginbühl, Narciso

FC Schmerikon erkämpft sich ein Unentschieden

Am vergangenen Wochenende startete der FC Schmerikon in die neue 3.Liga Saison. Die Seebueben reisten in den Thurgau zum SC Aadorf. Ein Duell auf Augenhöhe war zu erwarten, da der SC Aadorf, ähnlich wie der FC Schmerikon die letzte Saison im Tabellenmittelfeld beendete. Das Heimteam startete an diesem regnerischen Samstag aber besser in die Partie. Die Thurgauer stiegen von Beginn weg konsequenter in die Zweikämpfe und setzten mit ihrer aufsässigen Spielweise, die Seebueben unter Druck. Die Gäste hatten in dieser Phase nichts entgegenzusetzen. Oft fehlte die nötige Entschlossenheit in den Zweikämpfen, wobei man dem Gegner auch zu viel Raum überliess. Diesen freien Raum vermochte das Heimteam schon in der 12. Minute eiskalt auszunutzen. Nach einem Freistoss setzte sich der Flügelspieler gekonnt gegen zwei Gegenspieler durch und schlenzte die Kugel zur Führung in die Maschen. Der frühe Rückstand vermochte die Gäste nicht wachzurütteln und somit waren es weiterhin die Thurgauer, welche Druck auf das gegnerische Tor ausübten. Die Schmerkner konnten in dieser Phase kaum Akzente nach vorne setzten, da man oft mit dem letzten Pass scheiterte. Polat hatte die einzige Chance mit einem Weitschuss den Ausgleich zu erzielen, scheiterte aber am gegnerischen Schlussmann. Somit war es in der 24. Minute erneut das Heimteam welches gefährlich vor Dinis auftauchte. Den ersten Schuss konnte er noch mirakulös abwehren. Beim Abpraller war er aber machtlos. Der aadorfer Angreifer reagierte, sinnbildlich für die Startphase, schneller als die schmerkner Abwehr und erzielte mit einem satten Schuss, das 2:0 für das Heimteam.

Nach dem Pausentee zeigten sich die Seebueben von einer anderen Seite. Trainer Culum vermochte mit seiner Halbzeitansprache das Team wachzurütteln. Man ging entschlossener in die Zweikämpfe und versuchte das Heimteam schon in der gegnerischen Hälfte unter Druck zu setzen. Doch schon in der 60. Minute wurde der schmerkner Aufschwung ein erstes Mal gedämpft. Polat leistete sich innerhalb von zwei Minuten eine Gelb-Rote Karte. Die Gäste mussten deshalb die letzte halbe Stunde mit einem Mann weniger weiterspielen. Die schmerkner liessen sich von dieser Unterzahl nicht aus dem Konzept bringen und versuchten weiterhin den Anschlusstreffer zu erzielen. In der 71. Minute war es dann tatsächlich der eingewechselte Kabashi, der nach einer schönen Flanke von Gojani, zum 2:1- Anschlusstreffer, einköpfte. Dieser Treffer gab den Gästen wieder Hoffnung, von hier trotzdem noch Punkte an den Zürichsee mitzunehmen. Der SC Aadorf wirkte nach dem Treffer vermehrt verunsichert und musste dem FC Schmerikon mehr Spielanteil eingestehen. Trotz nummerischer Unterzahl konnte der FC Schmerikon in der 80. Minute den umjubelten Ausgleichstreffer durch Pehlivan erzielen. Vorausgegangen war ein grosses Chaos vor dem Tor der Gäste, welche den Ausgleichstreffer vorerst noch auf der Linie abwehren konnten, beim Schuss von Pehlivan aber machtlos waren. Im gleichen Augenblick, leistete sich der eingewechselte Federspiel, eine Dummheit, indem er nach einer Tätlichkeit das Spielfeld ebenfalls verlassen musste. Die Seebueben waren somit für die letzten 10 Minuten nur noch zu Neunt auf dem Spielfeld. Man konzentrierte sich deshalb darauf das Resultat zu halten. Der SC Aadorf war nicht mehr fähig die Überzahl auszunutzen und somit blieb es beim 2:2- Endstand. Der FC Schmerikon konnte sich in der zweiten Halbzeit enorm steigern und nimmt nach einer kämpferischen Leistung den ersten Punkt in dieser Saison nach Hause.

3. Liga Aadorf – Schmerikon 2:2 (2:0)

Unterwiesen: 100 Zuschauer

Tore: 12. Gianforte (1:0), 24. Bannwart (2:0), 71. Kabashi (2:1), 80. Pehlivan (2:2)

Schmerikon: Dinis, Gasser, Caduff, Lindemann, Peduto (67.Federspiel), Marty, Misirli (61.Kabashi), Pehlivan, Gojani, Lardo (45.Duschen), Polat

Aadorf: A. Bitzer, Schreiber (89.Lima) P. Bitzer, Moser, Ammann, Christen, Luginbühl, Bannwart, Gianforte (76.Krijan), Hollenstein, Farkas (56.Ziegler)

Bemerkungen:
Verwarnungen: Gelbe Karte: 51. Lindemann, 58. Polat, 60. Polat(Gelb-Rot) Rote Karte: 80. Federspiel(Tätlichkeit) 

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