Schmerikon steht im 16. Final

Trotz des besseren Auftritts retten sich die Schmerkner in letzter Minute in die Verlängerung. In der zweiten Halbzeit der Verlängerung gelang es den Schmerkner die Feldüberlegenheit in Tore umzuwandeln. Somit stehen die Seebuben in der nächsten Runde.

 

Der Auftakt in die Partie gelang den Schmerknern optimal. Nach einem Zuspiel von Tschirky in die Schnittstelle spielte Sahin den Ball scharf hinter die Gästeabwehr. Dort stand Kabashi, der den Ball zur 0:1 Führung einschob. Diese frühe Führung hielt nicht lang. Nur fünf Minuten später musste Vitacca den Ball aus dem Netz holen. Nach einem Freistoss kam der gegnerische Angreifer frei zum Kopfball und lenkte den Ball in lange Eck. Nach dem Ausgleichstreffer hatten die Seebuben weiterhin mehr Spielanteile. Jedoch scheiterte man oft am letzten und entscheidenden Zuspiel.

Nach der Pause plätscherte das Spiel vor sich hin, da keines der beiden Teams das Zepter übernahm. In der 56. Minute gelang dem Heimteam aus Eschlikon der erstmalige Führungstreffer. Nach einem Distanzschuss konnte Vitacca den Ball nicht festhalten und der gegnerische Stürmer konnte den Abpraller verwerten. In der Folge nahm das Fanionteam des FC Schmerikon das Spiel wieder in die Hand und konnte mehrere Chancen kreieren. Erst in der 88. Minute gelang den Schmerkner der verdiente Ausgleichstreffer. Nach einem langen Ball verlängerte Vigini auf Tschirky, dieser nahm den Ball Volley aus der Luft. Der gegnerische Torhüter konnte den Ball nicht festhalten und Sahin stand goldrichtig und musste nur noch einköpfen. Somit standen die beiden Teams in der Verlängerung.

Wir steigen ein in der zweiten Halbzeit der Verlängerung. Nach einem Stockfehler eines Verteidigers von Eschlikon stürmten Sahin und Vigini alleine aufs gegnerische Tor. Sahin spielte mustergültig auf Vigini, der sich die Chance nicht nehmen liess und zum 2:3 traf. Nur wenige Minuten später war es erneut Vigini der auf Tschirky verlängerte. Tschirky überlupfte den herausstürmenden Torhüter und somit stand es nach 120 Minuten 2:4 für die Seebuben und man steht in der nächsten Runde des Schweizer Cups.  

 

 Schweizer Cup:

FC Eschlikon – FC Schmerikon

4:2 n.V. (1:1)

75 Zuschauer.

Tore: 3. Kabashi, 88. Sahin, 105. Vignini, 109. Tschirky

Schmerikon: Vitacca; Sivagnanam, Duschen, Fehr, Peduto (83. Mandra); De Siano, Haindler (67. Hoxhaj), Pehlivan, Sahin; Tschirky, Kabashi (55. Vignini)

 

Schmerikon ohne Grifa, Dello Stritto, Misirli, Lardo, Caduff (alle verletzt)

Verwarnungen: 120. Sivagnanam

Derby-Sieg und die ersten drei Punkte für die Seebuben

Schmerikon zeigte am Wochenende gegen den FC Uznach eine Reaktion und gewinnt das Derby mit 3:1. Somit sicherten sich die Seebuben die ersten drei Punkte in der Vorrunde.

Das Derby in der Allmeind ist für viele Spieler und Zuschauer ein spezielles Spiel und man musste somit die Spieler nicht zusätzlich motivieren, damit sie ihre volle Leistung abrufen konnten. Die Partie war darum auch von der ersten Minute an spannend. Die Seebuben konnten den Ball sehr gut in ihren eigenen Reihen zirkulieren und kamen immer wieder mit De Siano, Sahin und Vigini gefährlich vors Tor. Meistens scheiterten sie aber entweder am gegnerischen Torhüter oder am Aluminiumrahmen. In der 16. Minute konnte Tschirky letztendlich den Führungstreffer für die Seebuben erzielen. Nach einem Freistoss von der linken Seite landete der Ball ohne Einwirkung von einem Spieler in der langen Ecke des Tores. Uznach war völlig harmlos und die Schmerkner machten dementsprechend weiter Druck um die Führung auszubauen. So konnte sich Pehlivan in der 39. Minute auf der linken Seite durchsetzen und spielte in der Mitte auf Tschirky, der den Ball nur noch einschieben musste. Die Schmerkner führten verdient mit 2:0. Kurz vor der Pause konnte der FC Uznach eine gefährliche Aktion starten. Der Stürmer entwischte der Schmerkner Verteidigung und konnte zum 2:1 verkürzen.

In der zweiten Halbzeit merkte man, dass beide Mannschaften Mühe hatten unter der enormen Hitze. Das Spiel war weniger agressiv und der Ball wurde mehrheitlich im Mittelfeld umkämpft. Es gelang den Schmerkner aber immer besser sich im gegnerischen Feld durchzusetzen, wobei meist aber der letzte entscheidende Pass nicht konsequent gespielt wurde und der Ball an der Uznacher Defensive abprallte. In der Schlussphase war es wiederum De Siano, der einen weiteren Angriff startete und nur noch regelwidrig im Strafraum gestoppt werden konnte. Den anschliessenden Elfmeter verwandelte Pehlivan souverän und beendete mit diesem 3:1 Treffer in der Nachspielzeit die Partie.

 

Telegramm:

Meisterschaft 3. Liga / Gruppe 4

FC Schmerikon – FC Uznach 3:1 (2:1)

Allmeind Schmerikon – Schmerikon Platz 1

100 Zuschauer

Torschützen: 16. Tschirky (1:0), 39. Tschirky (2:0), 47. Eicher (2:1), 92. Pehlivan (3:1)

FC Schmerikon: Dinis, Dello Stritto, Duschen, Fehr, Peduto, Caduff, De Siano, O. Pehlivan, Tschirky, Sahin, Vigini

FC Uznach: Fritschi D., Wälle, Arena, Buser, Fritschi J., Buduri, Brullo, Steiner, Hinder, Ameti, Eicher

(Freies Einwechseln)

Schmerikon ohne Grifa, Misirli, Lardo und Lindemann (alle verletzt)

Verwarnungen: 43. Caduff, 61. Dinis, 83. Pehlivan O., 88. Kabashi, 91. Buduri (alle Gelb)

94. Kabashi (Gelb/Rot)

Bemerkungen: 10. De Siano (Lattenschuss), 85. De Siano (Pfostenschuss)

Fehlstart für Seebuben

Den Schmerknern missling der Start in die Rückrunde beim Absteiger der 2. Liga. Der FC Wängi war an diesem Samstag eine Nummer zu gross für die Seebuben. Dies zeigt der Schlussstand von 5:2.

 

Die Spielweise des FC Wängi zeigt, dass die Mannschaft letztes Jahr noch 2. Liga spielte. Sie waren von Beginn weg sehr aufsässig und spielten hart aber fair. Die Seebuben taten sich damit sichtlich schwer, dennoch gelang ihnen der erste Treffer der Partie. Nach einem langen Ball nahm Sahin den Ball mit vollem Risiko und versenkte ihn unter die Latte. Keine zwei Minuten später gelang dem FC Wängi der Ausgleich. Nach einem Eckball lenkte Dello Stritto den Ball unglücklich ins eigene Tor. Danach drückte das Heimteam auf den nächsten Treffer. In der 16. Minute gelang dem FC Wängi die erstmalige Führung. Nach einem Zuspiel in die Tiefe erwischte der gegnerische Stürmer Dinis zwischen den Beinen. Nach dem erneuten Gegentreffer fanden die Seebuben besser ins Spiel. In der 45. Minute startete Pehlivan ein Solo über den ganzen Platz. Erst am gegnerischen Strafraum übergab er an Vigini. Dieser überlief den gegnerischen Verteidiger, der sich nur noch mit einem Foul helfen konnte. Den darauffolgenden Penalty versenkte Caduff souverän zum 2:2. Jedoch hielt der Ausgleichstreffer der Schmerkner keine 20 Sekunden. Nach nur einem langen Ball stand der gegnerische Angreifer allein vor Dinis und verwandelte zum 2:3 Pausenstand.

Nach der Pause präsentierten sich die Schmerkner unkonzentriert und nachlässig. Diese Einladung liess sich das effiziente Heimteam aus Wängi nicht nehmen. Nach zwei groben Eigenfehlern der Schmerkner Defensive baute der FC Wängi die Führung in der 48. und 52. Minute aus zum 5:2. Nach der Entscheidung zum 5:2 schalteten beide Teams einen Gang zurück. Die Schmerkner versuchten die Schmach in Grenzen zu halten und das Heimteam war darauf aus nichts mehr anbrennen zu lassen. Somit verloren die Schmerkner am Ende mit 5:2.

 

 

3.Liga:

FC Wängi – FC Schmerikon

5:2 (3:2)

75 Zuschauer.

Tore: 7. Sahin, 45. Caduff (P)

Schmerikon: Dinis; Dello Stritto, Fehr, Lindenmann, Duschen; Sahin, O. Pehlivan, Caduff, De Siano; Tschirky, Vigini

(Freies Auswechseln)

 

Schmerikon ohne Grifa, Misirli, Lardo und Markaj (alle verletzt) U. Pehlivan (Militär)

Verwarnungen: 44. Dello Stritto, 56. Vigini, 77. Tschirky (alle gelb)

Der FC Schmerikon setzt sich im ersten Cupspiel durch

Schmerikon war die spielbestimmende Mannschaft gegen den CB Lumnezia und setzt sich mit einem 3:2 durch, wobei der spielentscheidende Treffer in der Schlussphase des Spiels durch Vigini erzielt wurde.

Die Seebuben konnten von Beginn weg das Spiel unter ihre Kontrolle bringen und einige gefährliche Torchancen erspielen. In der 8. Minute schaffte Mandra auf der rechten Seite den Durchbruch und flankte mustergültig auf Kabashi, der per Kopf zum 0:1 einschob. Eine Minute später konnten die Seebuben nachdoppeln. Mit einem schnellen Kurzpassspiel konnte Vigini Richtung Strafraum geschickt werden, der eiskalt zum 0:2 einschob. Somit führten die Seebuben schon in der 9. Minute mit 2:0. Die Gegner mussten eine Reaktion zeigen und die folgte wieder eine Minute später. Demont konnte der Schmerkner Abwehr entkommen und verkürzte den Abstand auf 1:2. Somit wurde die Partie wieder spannender und die Schmerkner versuchten immer wieder die Führung weiter auszubauen, wobei der gegnerische Torhüter viele aussichtsreiche Chancen verhindern konnte. In der 35. Minute schaffte der CB Lumnezia den Ausgleich zum 2:2, nachdem Mark den Überblick im Strafraum der Schmerkner bewahren konnte und nur noch einschieben musste.

Es war wiederum eine Reaktion der Schmerkner gefordert, nachdem man eine 0:2 Führung relativ leichtfertig aus der Hand gab. Somit waren die Seebuben meistens die Mannschaft die unbedingt den Führungstreffer suchte und dementsprechend zahlreiche Torchancen kreieren konnte. Meist fehlte aber die notwendige Überzeugung am Abschluss oder man scheiterte immer wieder am Torhüter. In der Schlussphase des Spiels konnte sich Vigini nach einem Freistoss gegen einen Verteidiger durchsetzen und erzielte das 2:3. Die Seebuben setzten sich im ersten Cupspiel durch und sind eine Runde weiter.

 

Telegramm:

Cup Schweizer Cup – Vorrunde / 1. Vorrunde

CB Lumnezia - FC Schmerikon 2:3 (2:2)

Bual, Vella – Hauptplatz

50 Zuschauer

Torschützen: 8. Kabashi (0:1), 9. Vigini (0:2), 10. Demont (1:2), 35. Mark (2:2), 85. Vigini (2:3)

FC Schmerikon: Vitacca, U. Pehlivan, Duschen, Caduff, Sivagnanam (60. Hoxhaj), Mandra, Tschirky, O. Pehlivan, Haindler (72. Dhokhar), Kabashi, Vigini

CB Lumnezia: Schmed, Derungs (51. S. Casanova), G. Alig, P. Alig, M. Casanova, M. Alig, Mark, Capaul, Blumenthal, M. Demont, Y. Demont (78. S. Caduff)

Verwarnungen: 43. Vigini, 63. Mandra, 87. M. Casanova, 87. Mark, 90. P. Alig

Bemerkungen: 25. Vigini (Lattenschuss), 30. CB Lumnezia (Pfostenschuss)

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