Remis zum Auftakt

Das Fanionteam des FC Schmerikon traf zum Auftakt der neuen Saison auf den letztjährigen drittplatzierten FC Aadorf. Die Schmerkner waren zu Hause über weite Strecken spielbestimmend, aber es gelang ihnen nicht die Vorteile in etwas Zählbares umzumünzen.

Die Seebuben hatten von Beginn weg deutlich mehr Ballbesitz, jedoch hatten sie zu Beginn ihre Schwierigkeiten darin Chancen zu kreieren. Die Gäste aus Aadorf waren eher defensiv ausgerichtet und versuchten die Räume eng zu machen, was ihnen in der Startphase gut gelang. Nach und nach gelang es den Schmerkner gefährlicher vor das gegnerische Tor zu kommen. Doch meistens scheiterten sie am letzten Zuspiel. Die grösste Torchance hatte in der 1. Halbzeit Vigini als er sich auf der linken Seite durchsetzte und auf das gegnerische Tor stürmte. Doch in letzter Sekunde konnte der gegnerische Verteidiger den Schuss noch blocken. Eine weitere gute Möglichkeit hatte Dello Stritto als dieser über die rechte Seite freigespielt wurde. Er zog aus spitzem Winkel aufs Tor und suchte in der Mitte Tschirky. Der Abschluss wäre wohl die bessere Option gewesen. Die Schmerker Defensive präsentierte sich fehlerfrei und lies keine Chancen zu in der 1. Halbzeit. Für die Schmerkner wäre mehr drin gelegen, jedoch fehlte in den entscheidenden Situationen die letzte Überzeugung.

 Der FC Aadorf fand in der zweiten Hälfte besser ins Spiel und hatte mehr vom Spiel. Jedoch hatten auch sie Mühe Torchancen zu kreieren. Die heikelste Situation war als der linke Flügel von Aadorf in die Mitte zog und sein Glück versuchte. Der Ball landete jedoch nur am Pfosten. Glück für Schmerikon. Dies diente den Schmerknern als Weckruf und sie taten wieder mehr fürs Spiel.  Eine strittige Situation ereignete sich als Vigini sich auf der linken Seite durchsetzte und in den Strafraum eindrang. Er wurde von den gegnerischen Verteidigern zu Fall gebracht, doch der Pfiff des Schiedrichters blieb aus. Die letzte Möglichkeit das Spiel für die Seebuben zu entscheiden hatte Dello Stritto als er plötzlich alleine vor dem gegnerischen Torwart auftauchte. Doch sein Schuss landete im Seitennetz. Somit stand es nach 90 Minuten 0:0.

 

Meisterschaft:

FC Schmerikon – FC Aadorf

0:0 (0:0)

75 Zuschauer.

Tore:

Schmerikon: Dinis; U. Pehlivan, Komani, Lindenmann, Gasser; Vigini, O. Pehlivan, Mandra, Dello Stritto; Tschirky, Polat

Eingewechselt: Misirli, Sahin

Ohne Einsatz: Vitacca, Sivagnanam

Nicht im Aufgebot: Haindler (verletzt), Fernandes (verletzt), Lardo (Ferien), Fehr (gesperrt), Kelsang (verletzt), Kabashi (verletzt)

Verwarnungen: 37. Tschirky, 73. Vigini

Punkteteilung für die Seebuben

Nach der Niederlage am letzten Wochenende gegen den FC Eschenbach musste der FC Schmerikon eine Reaktion zeigen gegen den FC Gossau. Obwohl die Schmerkner sehr früh durch einen Penalty in Führung gehen, können sie diesen nicht über die Bühne bringen und müssen sich leider mit einem 1:1 zufrieden geben, obwohl einiges mehr drin gelegen wäre.

Der FC Schmerikon startete gut in die Partie und machte früh Druck. Dies zahlte sich schon in der dritten Minute aus. Nach einer unsicheren Ballannahme des gegnerischen Torhüters, setzte Vigini diesen unter Druck und der Torhüter musste Vigini foulen, damit dieser kein Tor schiesst. Den anschliessenden Elfmeter verwandelte Pehlivan souverän und Schmerikon führte somit 1:0. Gossau konnte sich sammeln, probierte mehr fürs Spiel zu machen und konnten einen Eckball für sich gewinnen. Durch diesen Eckball in der 11. Minute egalisierten die Gossauer die Führung. Nach einem Prellball war der Gegner schneller am Ball und schoss das 1:1. Die Seebuben hatten aber ihr Konzept und machten munter weiter um die Führung ausbauen, jedoch wurden die zahlreichen Chancen immer wieder im Abschluss leicht vergeben.

Die zweite Halbzeit war geprägt von viel Kampf. So konnte sich der FC Schmerikon immer wieder im Mittelfeld durchsetzen und Torchancen kreieren, welche jedoch nicht konsequent genutzt wurden. Vigini’s Abschluss über den Torhüter kam zu kurz und die Gossauer konnten noch auf der Linie klären und Tschirky’s Abschluss ging knapp am Tor vorbei, um nur einige Aktionen genauer zu erwähnen. In den Schlussminuten wäre Schmerikon sogar fast mit einer Niederlage vom Platz gegangen. Torhüter Dinis rettete einen Schuss der Gossauer mit einer Glanzparade. Somit konnte der FC Schmerikon nur einen Punkt gewinnen, wobei viel mehr drin gelegen wäre.

 

Telegramm:

Meisterschaft 3. Liga / Gruppe 4

FC Schmerikon – FC Gossau 2, 1:1 (1:1)

Allmeind Schmerikon – Schmerikon Platz 1

80 Zuschauer

Torschützen: 3. Pehlivan (1:0), 11. Gossau (1:1)

FC Schmerikon: Dinis, U. Pehlivan, Fehr, Lindemann, Dello Stritto, Komani, O. Pehlivan, Gasser, Tschirky, Haindler, Vigini

Eingewechselt: Mandra, Kabashi

Ohne Einsatz: Dhokhar, Misirli, Duschen, Vitacca

(Freies Einwechseln)

Verwarnungen: 25. Tschirky, 65. Lindemann, 75. Komani (Gelb)

Bemerkungen: Fernandes (verletzt), Sivagnanam (verletzt), Sahin (verletzt), Lardo (verletzt), Hoxhaj (abwesend)

Schmerikon lässt Punkte liegen

Der FC Schmerikon spielt gegen den FC Bütschwil nach einem umkämpften Spiel ein 1:1. Die Bütschwiler lagen 1:0 in Führung, welche später durch Tschirky egalisiert wurde und erarbeiteten sich zahlreiche weitere Chancen, welche aber leichtfertig vergeben wurden.

Der FC Bütschwil machte schon von Beginn weg Druck und probierten den FC Schmerikon früh zu stören. Doch die Seebuben zeigten auch Kampfgeist und konnten sich immer wieder gut von den gegnerischen Spielern lösen. So kam es auch zu den ersten Chancen, wobei der Schlussmann des FC Bütschwil jegliche Schüsse gut parierte und die Bütschwiler im Spiel hielt. Zudem rettete auch die Torumrandung, als ein Schuss von Haindler an die Latte abgelenkt wird und die Bütschwiler klären konnten. Die Gäste blieben aber unbeeindruckt vom Ganzen geschehen und spielten ihr Spiel weiter. So zahlte dies für den FC Bütschwil aus und schossen kurz vor der Pause das 0:1. Nach einer Balleroberung in der Schmerkner Hälfte ging es sehr schnell und man lancierte Waldvogel mit einem Pass von der Seite, der die Kugel nur noch einschoben musste.

In der zweiten Halbzeit zeigte der FC Schmerikon eine Reaktion und drängte den FC Bütschwil immer mehr in ihre eigene Hälfte. So zahlte sich der Druck auf die Gegner aus, als Haindler mit einem Zuspiel Tschirky aufsuchte, der abgeklärt zum 1:1 einschob. Die Seebuben waren wieder im Spiel und wollten unbedingt das Spiel noch gewinnen. So wurde weiterhin gekämpft und geackert auf beiden Seiten, wobei die Schmerkner immer spielbestimmender waren. Man merkte auch ab der 80. Minute nicht, dass die Schmerkner mit einem Mann weniger agierten (Komani erhielt innert 4 Minuten gelb/rot, wobei der Platzverweis nicht verhältnismässig war) und erarbeiteten sich zahlreiche weitere Chancen, die jedoch nicht ausgewertet wurden. Vor allem die letzte Chance in der Schlussminute hätte der Siegestreffer sein müssen, als zuerst Vigini nach einer Vorarbeit von Tschirky den Ball vor dem Tor nicht richtig traf und anschliessend Tschirky den Ball an die Latte setzte. So wurde das Spiel abgepfiffen und der FC Bütschwil war sichtlich froh über den einen Punkt, den sie den Schmerkner wegnehmen konnten.

 

Telegramm:

Meisterschaft 3. Liga / Gruppe 4

FC Schmerikon – FC Bütschwil 1:1 (0:1)

Allmeind Schmerikon – Schmerikon Platz 1

70 Zuschauer

Torschützen: 44. Waldvogel (0:1), 57. Tschirky (1:1)

FC Schmerikon: Dinis, U. Pehlivan, Fehr, Komani, Duschen, Dello Stritto, Mandra, O. Pehlivan, Haindler, Tschirky, Vigini

Eingewechselt: Lindemann, Fernandes, Hoxhaj

FC Bütschwil: Oswald, Oberholzer, Schönenberger, Gübeli, Mazenauer, Fust, Fäh, Hollenstein, Waldvogel, Gerig, Gajic

(Freies Einwechseln)

Verwarnungen: 25. Gübeli, 45. Duschen, 53. Dinis, 75./79. Komani (gelb/rot), 83. Tschirky, 90. Vigini

Bemerkungen: 30. Haindler (Lattenschuss), 70. Hoxhaj (Pfostenschuss), 90. Tschirky (Lattenschuss)

Seebuben etablieren sich in der Spitzengruppe

Die Schmerkner gewinnen auswärts gegen den zweitplatzierten FC Aadorf mit 1:2. Vor allem in der ersten Halbzeit konnten die Schmerkner überzeugen und gingen dank zwei Toren von Tschirky in Führung. Trotz des Anschlusstreffers in der zweiten Hälfte liessen sich die Seebuben die Führung nicht mehr nehmen.

Das Heimteam aus Aadorf fand in der Startviertelstunde den besseren Tritt ins Spiel und hatte mehr Spielanteile. Jedoch stand die Schmerkner Defensiv an diesem Tag sehr sicher und lies selten etwas anbrennen. In der 20. Minute schockten die Schmerkner den Gegner mit einem Treffer aus dem Nichts. U. Pehlivan lancierte Tschirky, welcher den auf die Flanke spekulierenden gegnerischen Torwart von der Grundlinie aus eiskalt erwischte. Nach diesem Treffer übernahmen die Schmerkner die Kontrolle des Spiels und wurden auch in der Offensive gefährlicher. Kurz vor der Pause war es erneut Tschirky der für die Schmerkner zum 0:2 einnetzte. Nach Zuspiel von Haindler zog Tschirky aus der Drehung ab und traf den Ball optimal und lies dem gegnerischen Torwart keine Abwehrchance. Auf dem Weg in die Kabine kam es zu turbulenten Szenen. P. Blitzer vom FC Aadorf lies seinen Frust an Dinis aus indem er ihm eine Kopfnuss gab. Der Schiedsrichter hatte die Situation einigermassen im Blick und zeigte dem Verteidiger vom FC Aadorf die rote Karte. Dinis trug ein Platzwunde davon und musste nach dem Spiel die Wunde nähen lassen.

Zurück zum Fussball. Zu Beginn der zweiten Hälfte erspielten sich die Schmerkner mehrere hochkarätige Torchancen, welche die Partie frühzeitig hätte entscheiden können. Jedoch liessen die Schmerkner in Person von Tschirky und Komani die Chancen aus. Nach diesen ungenützten Chancen kam Aadorf trotz Unterzahl nach und nach besser in Spiel. Das Heimteam hatte mehr Spielanteile und versuchte sein Glück in der Offensive. Hierfür wurden sie in der 81. Minute belohnt als sich Luginbühl auf der rechten Seite durchtankte und die Kugel in der nahen Ecke versenkte. Danach brachten die Schmerkner die Führung souverän über die Zeit und nahmen die drei Punkte mit nach Hause.

 

Meisterschaft:

SC Aadorf – FC Schmerikon

1:2 (0:2)

50 Zuschauer.

Tore: 20./42. Tschirky 81. Luginbühl

Schmerikon: Dinis; U. Pehlivan, Fehr, Lindenmann, Duschen; Haindler, O. Pehlivan, Mandra, Dello Stritto, Komani; Tschirky

Eingewechselt: Sivagnanam, Hoxhaj, Fernandes

Verwarnungen: 40. Haindler, 85. Dello Stritto, 90. Sivagnanam

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