Kantersieg für Seebuben gegen Leader

Die Schmerkner empfingen am Sonntagabend den Tabellenersten aus Henau zum Spitzenspiel. Die erste Halbzeit war hart umkämpft und eng geführt. In der zweiten Halbzeit überzeugten die Seebuben vollends und belohnten sich mit dem 7:2 Endstand.

Das Spiel wurde von Beginn weg sehr intensiv geführt und beide Teams versuchten fussballerische Aspekte zu setzen. Dem Leader aus Henau gelang es zuerst dies in ein Tor umzuwandeln. Nach einem erfolgreichen Dribbling über die rechte Angriffsseite, wurde der Ball quer gelegt und musste nur noch eingeschoben werden. Dinis war noch dran, jedoch konnte er den Gegentreffer auch nicht mehr verhindern. Die Schmerkner hatten ihrerseits eine schnelle Antwort auf den Gegentreffer. Lindemann stieg nach einem Eckball am höchsten und brachte den Ball mit dem zweiten Versuch im Tor unter. Nach dem Ausgleich stand das Spiel auf der Kippe. In dieser Phase war der FC Henau präsenter und hatte auch die grösste Möglichkeit, jedoch rettete die Latte für die Schmerkner. Kurz vor der Pause gelang es Tschirky mit einem schnell ausgeführten Einwurf, die Henauer Hintermannschaft zu überrumpeln. Somit zog Vigini alleine auf das gegnerische Tor los und hämmerte den Ball ins nahe Eck. Somit stand es 2:1 zur Pause.

Das Fanionteam aus Schmerikon fand nach der Pause gleich wieder den Tritt in die Partie und drückte auf einen weiteren Treffer. Erneut gelang den Schmerknern ein Treffer nach einem Standard. Polat setzte sich im Strafraum durch und verlängerte die Flanke unhaltbar ins lange Eck. Nur wenige Minuten später war es wieder Polat, der einen Freistoss von der Strafraumgrenze mustergültig über die Mauer zirkelte und im Tor unterbrachte. Der Leader aus Henau war in dieser Phase nicht fähig den Schmerknern etwas entgegen zu setzen. Die Seebuben spielten sich in einen kleinen Rausch und netzten weiter ein, als O. Pehlivan durch Zuspiel von Tschirky alleine auf den gegnerischen Torwart losstürmte und den Ball am Torhüter vorbeischob. Trotz dem zwischenzeitlichen 5:1 zeigte der Leader aus Henau Moral und traf noch per Penalty zum 5:2 und hatte noch einen Pfostenschuss in der Folge. Den fussballerischen Höhepunkt an diesem Tag setzte Tschirky, als er nach einer Balleroberung im Mittelfeld aus 40 Metern abzog und den Torwart zu weit vor dem Tor erwischte. Den Schmerknern gelang in der zweiten Halbzeit einfach alles. Den Schlusspunkt setzte Vigini, nachdem er den Ball vom Torwart eroberte, musste er nur noch ins leere Tor laufen.

Die Schmerkner zeigten eine geschlossene Mannschaftsleistung und haben die Partie verdient mit 7:2 gewonnen. Somit bleibt man am Leader aus Henau dran.

Meisterschaft:

FC Schmerikon – FC Henau

7:2 (2:1)

100 Zuschauer.

Tore: 15. Henau, 20. Lindemann, Vigini (44., 90.), Polat (53., 59.), 68. O. Pehlivan, 73. Henau, 78. Tschirky

Schmerikon: Dinis; U. Pehlivan, Lindemann, Fehr; Peduto, O. Pehlivan, Haindler, Dello Stritto, Tschirky; Polat, Vigini

Eingewechselt: Misirli, Dhokhar, Kabashi, Gasser, Mandra

Ohne Einsatz: Vitacca, Fernandes

Verwarnungen: 35. Haindler

Unentschieden in Bütschwil

Der FC Schmerikon spielt gegen den FC Bütschwil nach einem umkämpften Spiel ein 1:1. Die Bütschwiler lagen 1:0 in Führung, welche später durch Polat egalisiert wurde und erarbeiteten sich zahlreiche weitere Chancen, welche aber nicht genutzt wurden.

Der FC Bütschwil machte schon von Beginn weg Druck und probierten den FC Schmerikon früh zu stören. Doch die Seebuben zeigten auch Kampfgeist und konnten sich immer wieder gut von den gegnerischen Spielern lösen. So kam es auch zu den ersten Chancen, wobei der Abschluss der Schmerkner nicht wirklich konsequent durchgezogen wurde. Nach einem Querpass von der Seite kam Polat jeweils einen Schritt zu spät und verpasste knapp den Ball. Nach einem weiteren Eckball für die Seebuben witterte Bütschwil die Chance und startete mit einem schnellen Konter, der die 1:0 Führung für Bütschwil ergab. Schmerikon versuchte daraufhin den Ausgleich zu erzielen, kam aber nie wirklich richtig ins Spiel bis zum Pausenpfiff.

In der zweiten Halbzeit zeigte der FC Schmerikon eine Reaktion und drängte den FC Bütschwil immer mehr in ihre eigene Hälfte. So zahlte sich der Druck auf die Gegner aus, als Vigini den Ball von der Seite auf Polat zuspielen konnte, der beim ersten Versuch zu genau schoss und den Pfosten traf, jedoch die zweite Chance dankend annahm und souverän zum 1:1 einschob. Die Seebuben waren wieder im Spiel und wollten unbedingt das Spiel noch gewinnen. Die beste Chance ergab sich, als Polat einen Freistoss an die Latte hämmerte und den abprallenden Ball weder Vigini noch Pehlivan ins Tor befördern konnten. Bütschwil war zwischendrin immer wieder gefährlich und konterte wieder einmal auf das Schmerkner Tor zu, wobei der erste Schuss vom Pfosten prallte und der Nachschuss nach einer schnellen Parade von Dinis in letzter Sekunde pariert werden konnte. So konnte Dinis die Seebuben im Spiel halten. Danach wurde das Spiel immer hitziger, blieb aber schlussendlich beim 1:1 und die Schmerkner teilten sich die Punkte mit Bütschwil.

 

Telegramm:

Meisterschaft 3. Liga / Gruppe 4

FC Bütschwil – FC Schmerikon 1:1 (1:0)

Fussballplatz Bütschwil

50 Zuschauer

Torschützen: 29. Marjakaj (1:0), 58. Polat (1:1)

FC Schmerikon: Dinis, U. Pehlivan, Lindemann, Fehr, Gasser, Komani, Dello Stritto, O. Pehlivan, Vigini, Tschirky, Polat

Eingewechselt: Misirli, Dhokar, Backa

Ohne Einsatz: Haindler, Kabashi

FC Bütschwil: Oswald, Schönenberger, Domgjoni V., Gübeli, Wiprächtiger, Fäh, Marjakaj, Hollenstein, Fust, Waldvogel

(Freies Einwechseln)

Verwarnungen: 51. Dello Stritto, 61. Komani, 62. Polat, 74. Lindemann, 85. Pehlivan U.

Bemerkungen: 70. Polat (Lattenschuss), 75. Bütschwil (Pfostenschuss)

Derbysieg für die Seebuben

Die Schmerkner empfingen zum ersten Heimspiel der Rückrunde den Tabellenletzten aus Uznach. Über die 90 Minuten betrachtet gewann das Heimteam aus Schmerikon verdient mit 4:0.

Schon früh im Spiel war die taktische Ausrichtung ersichtlich. Das Fanionteam aus Schmerikon war bemüht den Ball in den eigenen Reihen zu halten und versuchte das Spieldiktat zu übernehmen. Der Gast aus Uznach zog sich zurück und lauerte auf Konterchancen. Trotz des hohen Ballbesitzes taten sich die Schmerkner schwer darin Chancen zu kreieren und die erspielten Chancen wurden vergeben. Erst in der 30. Minute gelang Vigini der wichtige Führungstreffer. Komani fand im Mittelfeld Raum vor sich und nutzte diesen um den Ball ans Angriffsdrittel zu tragen. Polat setzte danach Vigini gekonnte ins Szene und dieser lies sich nicht zweimal bitten. Nach dem Führungstreffer war der Bann gebrochen und die Schmerkner konnten gleich Nachdoppeln. Tschirky lief auf die Abwehrreihe der Uznacher zu und spielte einen Zuckerpass in die Schnittstelle. Vigini, der gestartet war, scheiterte zuerst an Fritschi. Dello Stritto setzte jedoch nach und es gelang ihm den Ball im Tor unterzubringen. Wieder fünf Minuten später konnten die Seebuben die Führung weiter ausbauen. Nachdem Dello Stritto den Ball am Strafraum auf Tschirky durchsteckte, hatte dieser genug Zeit um sich die Ecke auszusuchen und den Ball im Tor unterzubringen. Die Uznacher ihrerseits fanden während dieser Viertelstunde keinen Zugang zum Spiel und es kam in der 45. Minute noch dicker als Bernardy den Ball nach einem Eckball ins eigene Tor beförderte. Somit gingen die Teams mit einem 4:0 in die Pause.

Mit dem 4:0 zur Pause war das Spiel bereits entschieden. Dies sah man dem Spielverlauf in der zweiten Hälfte an. Das Spiel wurde nicht mehr so intensiv geführt wie in der ersten Hälfte. Dennoch gab es weiterhin Torchancen. Die beste Torchance hatte Vigini als er alleine auf Fritschi zulief und den Ball an den Pfosten hämmerte. Auch die Uznacher ihrerseits konnten sich Chancen erspielen, jedoch gelang es auch ihnen nicht daraus etwas Zählbares zu machen. Nach 90 Minuten stand die Partie 4:0 für das Heimteam aus Schmerikon. Der Sieg war sicherlich verdient auch in der entsprechenden Höhe.

Meisterschaft:

FC Schmerikon – FC Uznach 1b

4:0 (4:0)

100 Zuschauer.

Tore: 30. Vigini, 34. Dello Stritto, 40. Tschirky, 44. Eigentor (Bernardy)

Schmerikon: Dinis; Gasser, U. Pehlivan, Lindemann, Peduto; Vigini, Komani, O. Pehlivan, Dello Stritto, Tschirky; Polat

Eingewechselt: Fehr, Misirli, Haindler, Dhokhar, Kabashi

Verwarnungen: 48. Gasser

Unentschieden beim Rückrundenstart

Zum Rückrundenauftakt spielt der FC Schmerikon gegen den SC Aadorf ein 2:2 unentschieden. Obwohl die Schmerkner früh führten und zwischenzeitlich die Führung ausbauten, gelang es den Aadorfern in den Schlussminuten auszugleichen, wobei der Unparteiische unteranderem auch im Mittelpunkt stand.

Die Anfangsphase begann optimal für die Seebuben. Schon bei der ersten Flanke von rechts konnte Tschirky den Ball zu Polat flanken, wobei er am höchsten Stieg und zum 0:1 einköpfte. Danach folgten weitere Chancen, welche aber nicht konsequent im Abschluss genutzt wurden. Der SC Aadorf kam danach immer mehr ins Spiel und wurde immer wieder durch Standardsituationen gefährlich. Als ein Aadorfer gefährlich zum Kopf ansetzte und den Ball aufs Tor beförderte, konnte Dinis den Kasten sauber halten.

Die zweite Halbzeit war ein kämpferisches Spiel im Mittelfeld wobei die Chancen auf beiden Seiten eher ausblieben. So versuchten beide Teams im Mittelfeld die Oberhand zu gewinnen, wobei die Seebuben vermehrt gefährlich zum Sechszehner vorstossen konnten. Daraus resultierte ein Foul und Polat liess sich nicht zweimal Bitten und verwandelte den Freistoss aus ca. 20 m unhaltbar direkt ins hohe Eck. Es folgten die letzten zehn Spielminuten, wobei sich dann kurioses abspielte. Nach einem weiteren Eckball von Aadorf entschied der Schiedsrichter auf Penalty, obwohl der Ball und die Situation fast schon vorbei war. Er habe einen Schubser im Strafraum gesehen, weswegen er sich auf Penalty entschied. Diesen Elfmeter verwandelte der SC Aardorf und verkürzte auf 1:2. Kurze Zeit später war der Schiedsrichter wieder im Mittelpunkt. Der SC Aadorf konnte wieder einen weiteren Standard ausführen und just in dem Moment als der Spieler des SC Aadorf den Ball trifft erfolgt der Pfiff vom Unparteiischen und hebt die Hand hoch, wobei die Schmerkner von einem Offside oder Foul ausgehen. Der Kopfball des Aadorfers landete im Tor und somit glaubten alle, dass der Treffer nicht zählt. Der SC Aadorf jubelte nicht einmal und beim Zurücklaufen fragte ein Spieler der SC Aadorfs nach, ob jetzt das Tor zählt oder nicht, wobei der Schiedsrichter den Treffer als regulär betrachtete. Der FC Schmerikon konnte es kaum glauben und versuchte mit dem Schiedsrichter zu reden, wobei dieser bei seiner Entscheidung blieb. Somit endete das Spiel mit einem 2:2, wobei sich dieses Untentschieden praktisch wie eine Niederlage anfühlt.

 

Telegramm:

Meisterschaft 3. Liga / Gruppe 4

SC Aadorf – FC Schmerikon 2:2 (0:2)

Aadorf – Platz 1

60 Zuschauer

Torschützen: 1. Polat (0:1), 75. Polat (0:2), 81. Bannwart (1:2), 89. Messina (2:2)

FC Schmerikon: Dinis, Pehlivan U., Lindemann, Fehr, Gasser, Dello Stritto, Mandra, Pehlivan O., Peduto, Tschirky, Polat

Eingewechselt: Fernandes, Haindler, Misirli, Kabashi

Ohne Einsatz: Dhokar

SC Aadorf:

(Freies Einwechseln)

Verwarnungen: 29. Peduto, 44. Polat, 67. Fehr, 86. Kabashi (alle Gelb)

Bemerkungen: -

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